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„kleine Eroberer“ 22.7.09 – ARD

Am 22. 7. 2009 lief auf ARD die Doku „Kleine Eroberer“, gestern Abend lief die Wiederholung in einsextra.

Die Dokumentation begleitet Kinder in Alltagssituationen und beschreibt anhand der Beobachtungen ihre Entwicklung.

Sie zeigt, wie sich Kinder in den ersten drei bis vier Lebensjahren entwickeln und welche großen Leistungen sie dabei vollbringen.

„Ein Pensum, für das ein Student vier Jahre braucht, schaffen sie in nur drei Monaten.“Und das, weil das Kind von Natur aus neugierig ist und immer neue Hrausforderungen sucht.

Es wird immer wieder erwähnt, wie wichtig für diese Leistung eine sichere Bindung ist. Das Gefühl von Vertrauen, Geborgenheit, Schutz und Sicherheit.

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Ein Beispiel aus dem Film:

Ein kleines Mädchen ist tagsüber in einer Krippe. Sie ist umgeben von Kindern ihres Alters und den Betreuungskräften. In ihrer Sprache lernt sie täglich Unmengen an Wörtern hinzu. Sie beherrscht nun Zwei-Wort-Sätze wie „Apfel haben!“ und kann damit ihren Wünschen und Bedürfnissen Ausdruck verleihen. Bis sie allerdings mit anderen Kindern intensiv kommunizieren wird, wird noch etwas Zeit vergehen.

Als sie jedoch am Abend mit der Mutter ein Bilderbuch betrachtet, gemütlich dabei auf ihrem Schoß sitzt, sich sicher und geborgen fühlt, sprudeln die Worte und Sätze nur so aus ihr heraus. Die gehörten Worte werden immer wieder wiederholt und damit schließlich im Gehirn abgespeichert.

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„Das Lernen funktioniert bei Kleinkindern vor allem durch Nachahmung, wie der Film verdeutlicht. Das Spiegeln des Gegenübers hilft nicht nur beim Lernprozess, sondern schafft zugleich die ‚Grundlage der emotionalen Intelligenz‘.“

Eine wirklich sehr schöne, differenzierte Dokumentation mit wissenschaftlichen Begründungen!

http://www.ard-digital.de/programmvorschau/102137633833/23072009-2015-EinsExtra/Kleine-Eroberer


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