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Herbstzeit: Grasmilbenzeit

wald-piqs-de-Juergen-Niessen

© piqs.de / Jürgen Nießen

bild: piqs.de

Kaum jemand kennt sie, aber sie ärgern uns und unsere Kinder jedes Jahr wieder:

Die Grasmilben!

Sie sitzen auf Wiesen und scheinen nur auf uns zu warten.
Im ersten Moment vermutet man wohl einen Mückenstich.
Die betroffene Stelle juckt stark, und es entsteht eine rote und erhitzte Quaddel.

Nur, wie kommt eine Mücke da hin?
Die Stelle befindet sich an einem Ort am Körper, wo es sonst keine Mücken hinzieht.
Grasmilben bevorzugen Körperfalten wie die Kniekehlen oder die Achseln.
Die Milbenlarven sind weniger als einen halben Millimeter lang, krabbeln über unseren Körper und beißen sich dann an einer Stelle fest, in der es dunkel und geschützt ist. Kratzen wir dann darüber, fällt sie ab und stirbt.
Wenn nicht, bleibt sie einige Stunden oder Tage dort, bis sie sich von unserer Haut satt gegessen hat.

Hört sich überaus ekelig an, schadet uns aber nicht, ausser eben das unangemehme Jucken. Bisher ist nicht bekannt, dass sie irgendwelche Krankheiten übertragen.

Hilfe gegen Juckreiz bieten gewohnte Salben, die auch beim Mückenstich angewendet werden.

Um zu erkennen, ob der eigene Rasen befallen ist, einfach einen weißen Teller oder eine weiße Fliese auf den Rasen legen. Nach ein paar Minuten sammeln sie sich erkennbar durch kleine schwarze Punkte darauf.

Hilfreich soll eine ausgiebige Dusche nach dem Spielen auf dem Rasen sein. Durch den Wasserstrahl können sich die Milben nicht länger am Körper festhalten.

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