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Einschlafrituale

Kinder brauchen Rituale.
Sie geben dem Kind Sicherheit im Tagesablauf.
Kinder können keine Uhr lesen und um so kleiner sie sind, um so schlechter haben sie ein Zeitgefühl. Dies gilt besonders auch für behinderte Kinder.
Stattet man den Tagesablauf mit Ritualen aus, kann sich das Kind den ganzen Tag daran orientieren.
Es weiss z.B., wenn Papa die Spieluhr an macht, geht es gleich ins Bett. Oder wenn das Glöckchen klingelt, gibt es Mittag.

Es müssen aber keine Geräusche sein, die das Kind auf die nächste Situation vorbereiten. Es reicht einfach, jeden Tag bestimmte Dinge in der gleichen Reihenfolge zu tun.

Ganz besonders wichtig sind solche Rituale für einen geregelten Schlafrhytmus.
Vor dem Schlafengehen sollte das Kind die Möglichkeit bekommen, sich zu beruhigen und zu entspannen.
Wer aufgedreht ist, kann nicht schlafen. Toben stört da nur.

Es gibt viele Einschlafrituale, die dem Kind helfen, in den Schlaf zu finden. Zufriedenen entspannten Kindern fällt es leicht, Einzuschlafen. Machtkämpfe und Streitereien sollten vermieden werden. Deshalb sollten Einschlafrituale schon so früh wie möglich eingeführt werden. Sinnvollerweise vom Säuglingsalter an. So ist es für das Kind völlig normal, ins Bett zu gehen.

Rituale können sein;

– Schlaflieder

– Geschichte/ Märchen erzählen/ vorlesen
(schon Säuglinge genießen die entspannte Melodie der Stimme, auch wenn sie nicht verstehen, was vorgelesen wird)

– Spieluhr

– Kuscheln

– Massieren

Sinnvoll ist eine ganze Kette von Ritualen. Beispielsweise wird das Kind umgezogen und gewaschen. Anschließend darf es sich eine Geschichte wünschen. Diese wird erzählt, wenn das Kind bereits im Bett liegt. Danach gibts den Gute-Nacht-Kuss, und während Mama/Papa den Raum verlassen, dudelt die Spieluhr. Das jeden Tag wiederholt, gibt Orientierung. Recht schnell weiss das Kind, in welcher Reihenfolge die Rituale geschehen und weiss, dass Mama/Papa gleich den Raum verlassen und es schlafen soll.

Manchen Kindern hilft es, eine kleine Nachtlampe an zu lassen, oder wenn die Tür einen Spalt geöffnet bleibt.
Ich halte es für sehr wichtig, dass das Kind auch im Elternbett schlafen darf, wenn es das braucht.

Damit sich ein Kind wohl und geborgen fühlt, benötigt es viel Vertrauen. Mit Angst und Unsicherheit können selbst wir Erwachsenen nicht schlafen!

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