Mit Kindern in den Urlaub fliegen – schadet es?

Wer mit Kindern in den Urlaub fliegt, sollte sich vorher ein paar Gedanken über den Flug selbst machen.

Nicht wenige Kinder haben besonders mit der Start- und Landesituation Probleme. Der Druckausgleich schmerzt in den Ohren, die Enge, das Unbekannte macht Angst.
Und nicht zuletzt; wie stehts mit der Sicherheit?

Wir sind soeben mit unserem 5 Monate alten Sohn aus Gran Canaria zurück. Hier also meine Erfahrungen.

Um dem Druckausgleich während Start und Landung entgegen zu kommen, hab ich unser Kind gestillt.
Auch ältere Kinder können um den Druck auszugleichen, trinken. Durch das Schlucken kommt es nicht zu Schmerzen.
Unserem Sohn hats sehr geholfen. Weinen musste er gar nicht.

Wir sind mit TUI geflogen. In ihren Flugzeugen werden die kleineren Kinder und Babys mit einem extra Gurt auf dem Schoss eines Elternteils geschnallt. Problem ist bei einer Notbremsung, dass man selbst sein eigenes Kind erschlagen würde.

Deshalb hatte ich unser Kind mit dem Tragetuch vor mir gebunden. So dass er auf meinem Schoss in meinen Armen liegt. Das wollte das Flugpersonal aber nicht. Es gäbe die Vorschrift, anzuschnallen. Aber auch im Gurt konnte ich ihn dann auf dem Schoss liegen haben und stillen.

Die TUI Flieger haben für Babys unter 8kg in der ersten Sitzreihe kleine Bettchen zum einhängen. Das ist praktisch, wenn man solch einen Platz erwischt. Doch sind besonders diese Plätze schnell weg, vor allem wenn mehrere Familien mit Kindern fliegen.

Einige Kindersitze sind für Flugzeuge zugelassen. Doch leider sehen das die Fluggesellschaften nicht gern. Die wenigsten erlauben sie. Schließlich geht ihnen damit ein Sitzplatz verloren. Schade!



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