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Pucken – wie und wann abgewöhnen?

Pucken – eine sehr alte Wickeltechnik für Neugeborene.
In der Enge des Tuches empfinden Babys die Geborgenheit und den Schutz des Mutterleibes nach.
Doch was tun, wenn das Kind älter wird? Wann ist es zu alt dafür?

Darüber streiten sich die Gelehrten.
Einige sagen, dass das Baby mit 3 Monaten nicht mehr gepuckt werden muss, andere reden von 6 Monaten.

Mein Sohn hat das Pucken so sehr genossen, dass ich es ihm auch mit 6 Monaten nicht abgewöhnen konnte.
Einige Kinder reagieren auf das Weglassen des Pucktuches mit unruhigem Schlaf und Einschlafproblemen.
Manche Babys bewegen ihre Arme auf der Suche nach Halt so oft hin und her, dass sie gar nicht in den Schlaf finden können.

Schäden verursacht Pucken übrigens nicht. Es gibt keinerlei Unterschiede in der motorischen Entwicklung zwischen gepuckten und ungepuckten Kindern.

Solange das Baby klar signalisiert, dass es das Pucken braucht, so lange darf gepuckt werden. So bekommt es gezeigt, dass seine Bedürfnisse respektiert werden. Und das ist lebenswichtig für ein gesundes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.

Bei meinem Sohn hab ich immer wieder mal das Pucktuch weg gelassen. Erst beim Schläfchen am Tag, später dann alle paar Tage in der Nacht. Irgendwann hat es dann geklappt und er schlief ohne Pucktuch tief und fest.
Da war er 7 1/2 Monate alt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, des direkten Abgewöhnens.
Man kann das Pucktuch Nacht für Nacht lockerer wickeln.
Oder man lässt beim Pucken erst einen Arm draußen, später den anderen.
Jedes Kind empfindet da anders und man muss ausprobieren, welche Technik dem eigenen Kind gut tut.

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