Werber Partner

fabalista logo

Trauer um Opfer der Massenpanik

Selbst Tage danach lässt mich das Geschehen nicht los. Ich konnte es im Fernsehen verfolgen.
Ich selbst war jahrelang (in den 90ern) auf der Loveparade in Berlin. Ich kenne auch von anderen Veranstaltungen das Gefühl, in einer Menschenmasse fest zu stecken und keine Kontrolle mehr über den eigenen Körper zu haben. Nur dauerten diese Momente wenige Minuten, keine Stunden.

Nach dem Vorfall in Duisburg bleiben viele Fragen.

Wie kann so etwas in diesem Land möglich sein? Wie kann ein Veranstalter und eine Stadtverwaltung sich über Gesetze hinweg setzen, nur für den eigenen Profit?
Wie können Verantwortliche derart blauäugig sein und davon ausgehen, dass nichts passiert?
Wie können in einer derartigen Situation Fluchtwege viel zu spät geöffnet werden?
Viele Augenzeugen berichten, dass sie von Polizeibeamten nicht ernst genommen wurden.

Ich bin schockiert und kann das nicht verstehen. Ich lese die Erfahrungsberichte und mir kommen die Tränen.
Freunde und Freundinnen, Töchter und Söhne sind gerstorben.

Es ist so schlimm!

Sie alle waren dem ganzen schutzlos ausgeliefert, ohne Hilfe, ohne Hoffnung, ohne zu wissen, was sie tun können. Ohne jegliche emotionale und körperliche Vorbereitung.

Sie waren voller Freude und Glück, wollten Spaß haben und feiern.
Und fanden Schmerz, Angst, Verzweiflung und Panik.

GD Star Rating
loading...
GD Star Rating
loading...

Kommentieren ist momentan nicht möglich.