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Amy Chua: Die Mutter des Erfolgs – oder: Wie uns die Medien verunsichern

Amy Chua ist amerikanische Hochschullehrerin, Juristin und Publizisten chin. Herkunft. Seit sie ihr Buch: „Die Mutter des Erfolgs. Wie ich meinen Kindern das Siegen beibrachte“ veröffentlichte, geht das Thema Bildung wieder einmal durch alle Medien.

Sollen wir unsere Kinder nun doch unter Drill erziehen? Mit Lob und Strafe den Willen brechen?
Oder doch lieber dem Kind zugwandt sein?
Gern bekommen wir auch den konservativen Vater gezeigt, der als Kind der 68er aufwuchs und obwohl er keine Grenzen erfuhr, trotzdem was Ordentliches geworden ist.

Letztlich hilft uns Eltern diese Diskussion mal wieder gar nichts.

Im Gegenteil! Sie verunsichert uns noch mehr.
Wir Mütter und Väter werden vom ersten Moment, wo wir begreifen, Eltern zu werden, mit Broschüren, Flyern und Zeitungen verunsichert. Das beginnt in der Schwangerschaft mit all den Untersuchungen, die unerlässlich für die Gesundheit unserer Kinder sind (ein Trugschluss an sich schon) und geht weiter, bis unsere Schützlinge irgendwann mal erwachsen sind.

Ich denke, gesunder Menschenverstand reicht völlig! Wenn Fritzchen mich tritt oder haut, ist meine persönliche Grenze überschritten, somit darf er das nicht.
Und wenn Lieselotte das Essen gegen die Wand klatscht, ist die Tapete im Eimer, also geht das auch nicht.

Wir Eltern werden durch diese Masse an Diskussion und Ratschlägen völlig vom eigenen Gefühl abgebracht.
Fast jeder von uns kann sich an Situationen in seiner Kindheit erinnern, wo er bestraft oder missachtet wurde. Kann selbst nachspüren, wann dieses Gefühl in Ordnung war, oder wann es einem wirklich geschadet hat.

Wir sollten uns ein wenig mehr auf unsere Fähigkeiten als Eltern besinnen, statt immer nur das zu tun, was irgendwelche Medien uns vorschreiben wollen.

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