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Plötzlicher Kindstod – so schläft euer Baby sicher

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© by piqs.de / angle07

Im ersten Lebensjahr unserer Kleinen Lieblinge, ist die häufigste Todesursache der Plötzliche Kindstod. So könnt ihr euer Baby schützen.
Warum sterben die Kinder?

Es passiert meist nachts, unvorhersehbar und unbemerkt. Das Baby schläft ein und hört ganz plötzlich auf zu. Der Atemreflex setzt einfach aus.
Welche Kinder sind betroffen?

Um den hundersten Lebenstag herum ist das Risiko am höchsten. Hier fangen die Babys an, sich mehr zu bewegen, drehen sich aber gelangen vielleicht nicht zurück in Rückenlage. Sie greifen nach der Decke, können sie aber eventuell nicht von Nase und Mund stoßen. So kann das Babybett schnell zur tödlichen Falle werden. Von Geburt an, steigt das Risiko eines plötzlichen Kindstodes langsam an bis zum hundertsten Lebenstag. Danach sinkt es wieder. Ab dem 10 Monat, ist der plötzliche Kindstod sehr selten.

Jungen sind laut Statistiken häufiger betroffen. Mehrlings- und Frühgeburten zahlen zur Risikogruppe. Kinder von Müttern mit Drogenkonsum in der Schwangerschaft, sowie vorangegangene schwere Infekte des Kindes begünstigen den plötzliche Kindstod. Besonders häufig geschied der Kindstod in den Wintermonaten und während Infektwellen. Ebenso gehören Kinder von Eltern, die nicht ausreichend über präventive Maßnahmen informiert sind zur Risikogruppe.

Die Risikofaktoren

Schlafen in Bauchlage
Verrauchte Räume / Wohnungen
zu warme Kleidung, zu warme Zimmer (ca 16 -18°C sind ausreichend)
Schlafen mit schweren Decken oder Kissen, besser Schlafsack benutzen
Rauchen in der Schwangerschaft
Präventionsmaßnahmen

Optimale Schlafsituation

Legt euer Baby in Rückenlage und in einem Schlafsack zum Schlafen. Auf Kopfkissen und Decke verzichten! Im Sommer könnt ihr leichte Sommerschlafsäcke verwenden. Während des Schlafens sämmtliche Kuscheltiere, Spielzeuge etc. aus dem Bettchen entfernen, auch wenn es noch so niedlich aussieht wie euer Kind den Teddy umklammert. Er könnte zur tödlichen Falle werden!

Raumluft

NICHT RAUCHEN!!! Haltet Wohn- und insbesondere die Schlafräume rauchfrei!

Auf die richtige Temperatur achten. 16 -18°C reichen zum schlafen vollkommen.

Ernährung

Stillen. Ja richtig gelesen. Stillen hilft das Risiko eines plötzlichen Kindstods zu mindern. Zum einen, weil gestillte Kinder in der Nacht leichter und öfter aufwachen, zum anderen ist ihr Immunsystem besser geschützt vor riskanten Infekten.

Co-Sleeping

Einige Experten sind der Meinung das dass gemeinsame Schlafen von Eltern und Kind in einem Bett das Risiko des Plötzlichen Kindstods verringert. Der Schlaf- und Atemrhythmus des Kindes passt sich dem der Mutter, oder des Vaters an, wenn beide nebeneinander schlafen. Außerdem verhindert das gemeinsame schlafen, zu lange Tiefschlafphasen und Mütter können sofort auf die veränderte Atmung des Säuglings reagieren.
Andere Experten sind gegenteiliger Meinung. Durch die Körperwärme der Eltern kann es zu Überhitzung kommen. Die Decken und Kissen, bilden eine hohe Risikofalle. Bei Alkohol- oder Zigarettenkonsum, sollte das Baby keinesfalls mit euch das Bett teilen.
Ein Beibett ist hier die perfekte Lösung!

Übung macht den Meister

Im wachen Zustand, solltet ihr mit eurem Baby immer wieder die Bauchlage üben und trainieren.

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