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Babyblues – wenn die Hormone nach der Geburt verrückt spielen.

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© morgueFile.com / by grietgriet

Direkt nach der Entbindung ist jede Frau einfach nur glücklich ihr Kind auf dem Arm zu halten.  Die Glückshormone lassen einer junge Mutter jeden Schmerz und jede Anstrengung der Geburt schlichtweg vergessen. Aber dieses Hochgefühl hält nur wenige Tage an und die hormonelle Umstellung nach der Geburt, lassen jede Mutter mehr oder weniger in ein kleines emotionales Loch fallen.

Der Babyblues, der auch Heultage genannt wird ist etwas ganz Normales und hat nichts mit mangelnder Mutterliebe oder Ähnlichem zu tun. Er ist schlichtweg eine direkte Folge der hormonellen Umstellung und dem wachsenden Bewusstsein, dass jetzt nichts mehr so ist, wie es vor einigen Tagen noch war. Der Alltag kehrt ein und die kurzen Nächte fordern ihren ersten Tribut. Im Normalfall gehen diese Heultage nach wenigen Tagen vorbei ohne dass zu Medikamenten oder ähnlichem gegriffen werden muss. Etwas Ruhe und Zeit sich an die neue Situation zu gewöhnen reichen in der Regel vollkommen aus.

Anders sieht es jedoch aus, wenn der Babyblues nicht vorbei geht und die junge Mutter die ersten Anzeichen einer Depression, wie beispielsweise Versagensängsten, zeigt oder den Alltag nicht mehr bewältigen kann. In einem solchen Fall sollte umgehend die Hebamme oder der Gynäkologe informiert werden, die bei Verdacht auf eine behandlungsbedürftige Wochenbettdepression die richtigen und schnell helfenden Wege einleiten können.

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