Der Streit um das Betreuungsgeld geht weiter

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© piqs.de / Gordon Ryan

Streit um Betreuungsgeld

Das Betreuungsgeld, welches die Bundesregierung einführen will, soll eine Leistung sein für Eltern, deren Kleinkinder keine Kita besuchen. Das Betreuungsgeld soll 150.-€ pro Kind betragen. Unklar ist, ob es bei mehreren Kindern zur Staffelung kommt und ob das Geld in bar ausgezahlt werden soll. Dies gilt für Kinder bis zum dritten Lebensjahr.

Regierung Pro – FDP und Union Contra

Die Kanzlerin Angela Merkel will an den Plänen des Betreuungsgeldes festhalten. Zum einen, weil der Beschluss in der Koalition schon vor einiger Zeit gefasst wurde und zum anderen weil sie den Familien die Möglichkeit geben will zu wählen, wie ihr Kleinkind betreut werde soll. In der FDP und in Teilen der Union mehren sich die kritischen Stimmen. Nicht nur aus sozialpolitischer Sicht, sondern vor allen Dingen auch wegen der Kosten.

Hat sich die Regierung verschätzt?

Rund 1,1 Millionen Kinder wären von diesem Betreuungsgeld betroffen, also rund 445.000 Kinder mehr, als die Regierung geplant hat. Die Summe würde sich in 2013 auf 400 Millionen Euro, danach auf jährlich 1,2 Milliarden Euro belaufen, die die Regierung für das Betreuungsgeld ausgeben müsste, geschätzt wird aber, dass die Regierung rund 2,2 Milliarden jährlich zur Verfügung stellen müsste.

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