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Blähungen oder Säuglingskolik – Was kann ich tun, wenn mein Kind darunter leidet?

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© piqs.de / Steffii x3

Viele Babys leiden in den ihren ersten Lebensmonaten unter Blähungen, die sich bis zur Säuglingkolik steigern können. Einige kleine Zwerge haben mit diesen schrecklichen Bauchkrämpfen über mehrere Monate zu kämpfen und viele Eltern sind regelrecht verzweifelt weil sie ihrem Schatz nicht richtig helfen können.

Wie erkenne ich Blähungen und Koliken?

Ganz typisch für Blähungen und Koliken ist ein schreiendes Baby. Ca 30 min nach dem Stillen oder der Flasche, fängt das Kind an schrecklich zu schreien, es lässt sich nicht beruhigen, zieht die Beinchen an und hat einen aufgeblähten Bauch. Oft läuft das Gesicht hochrot an – dies liegt entweder an der lang anhaltenden Schreiattacke oder weil das Kind stark drückt. Erleichterung schafft häufig erst das Ausscheiden von Stuhl oder der Abgang von Winden.

Wenn es zu solchen Schreiattacken kommt, sollte am besten mit dem Arzt oder der Hebamme gesprochen werden – in einigen Fällen können auch andere Ursachen für die plötzlichen Unruhe zugrunde liegen.

Warum kommt es überhaupt zu Blähungen?

Das Verdauungssystem der kleinen Zwerge, ist insbesondere in den ersten paar Monaten, noch so unausgereift, dass  die Nahrung nicht komplett verdaut wird. Viele Babys haben dann Schwierigkeiten den teilweise unverdauten Nahrungsbrei wieder auszuscheiden.
Die Blähungen hängen also unweigerlich mit der so wichtigen Nahrungsaufnahme zusammen. Auch schlucken viele Kinder – mal mehr mal weniger – Luft während des Trinkvorgangs. Diese Luft bildet zusammen mit der Milch einen feinen, stabilen Schaum.  Dieser druckt im Darm gegen die empfindliche Darmwand und kann zu diesen kolikartigen Schmerzen führen.

Wie kann ich dem Bauchweh Vorbeugen?

Mutter die ihre Babys stillen, sollten auf ihre eigene Ernährung achten. Auf Blähende Lebensmittel wie z.B. Kohl sollte in der Stillzeit komplett verzichtet werden.

Versucht euer Kind vor dem Trinkvorgang so wenig wie möglich schreien zu lassen – dadurch gelangt noch viel mehr Luft in den Magen-Darm Trakt.

Wenn euer Kind aus der Flasche trinkt, sollte diese nach dem anrühren oder aufschütteln eine Weile ruhig stehen können, damit sich die Luftbläschen in der Milch auflösen.

Nach oder sogar während der Mahlzeit sollte das Kind die Möglichkeit bekommen, ein Bäuerchen zu machen. So kann die bis dato zu viel geschluckte Luft, wieder aus dem Bauch entweichen.

Hilfe bei Blähungen oder Koliken

1. Gymnastik und Massage: Dazu das Kind auf den Rücken legen und die Beinchen immer wieder sanft gegen seinen Körper drücken. Mit der anderen Hand, kann der Bauch leicht massiert werden. Achtung! Das Bäuchlein bitte im Uhrzeigersinn massieren – dies entspricht dem Darmverlauf

2. Wärme und Massage: Ein Kischkernkissen eignet sich super – bitte unbedingt vor der Anwendung die Temperatur prüfen! Auch feuchte Wärme ist sehr gut geeignet. Handtuch in heißes Wasser einweichen und auswringen – trockenes Handtuch auf den Babybauch und das nasse, warme darüber. Wer sich traut mit ätherischen Ölen zu arbeiten, kann ihr super Lavendel zum Einsatz bringen – dies beruhigt die kleinen. (Bitte immer Vorsichtiger Einsatz und nur wenig – Allergierisiko!!)

3. Fliegergriff: Das Baby mit dem Bauch auf den Unterarm und den Kopf in die Armbeuge legen. Mit der anderen Hand kann nun noch zusätzlich flach an den Bauch gefasst werden. Dieser sanfte Druck erleichtert vielen Kindern das Bauchweh.

4. mechanische Reizung: Man kann mit dem Fieberthermometer den Darm etwas reizen, indem man dieses in den Po steckt. Ich bin nicht unbedingt ein Freund dieser Methode und würde es maximal im Notfall probieren – bitte nehmt unbedingt ein Thermometer mit flexibler Spitze! Kein rumstochern oder mehrmaliges hin und her schieben – dies ist ersten unangenehm und ihr könnt eure kleinen an der empfindlichen Darmwand verletzten!

5. Windsalbe/ Kümmelöl: Mit Windsalbe oder 2 Tropfen Kümmelöl – letzteres mit etwas Speiseöl verdünnt – kann den kleinen bei einer Bauchmassage gut tun. Bei Babys wo der Nabel noch nicht abgeheilt ist – Finger weg!

6. Trinken: Fencheltee anbieten – wenn das Kind es nicht mag bitte nicht zwingen

7. Medikamente: Sab simplex oder Lefax kann Abhilfe schaffen, es handelt sich allerdings um Medikamente auch wenn diese als harmlos gelten. Die Homöopathische Alternative wäre hier Globuli.

8. BiGaia Tropfen: hierbei handelt es sich um ein diätetisches Lebensmittel zur Ernährung bei Verdauungsstörungen. Der Inhaltsstoff ist ein Milchsäurebakterium, welches ursprünglich aus der Muttermilch isoliert wurde. Die Tropfen unterstützen die gesunde Entwicklung der Darmflora.

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