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Frustrationstoleranzgrenze – Wortbedeutung und wie Eltern daran arbeiten können, dass sie beim Kind nicht gering ist

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© piqs.de / wolke88

Frustrationstoleranzgranze?! Ein merkwürdiges, langes Wort. Und wenn der Lehrer folgendes zu sagen hat: „Die Frustrationstoleranzgrenze Ihres Kindes ist gering. Daran müssen sie arbeten.“ sollte man spätestens dann der Wortbedeutung auf den Grund gehen.

Frust und Toleranz vereint?

Das Wort Frust bezeichnet Ärger und Wut und der Begriff Toleranz drückt aus, inwieweit man etwas dulden kann oder eben nicht, sprich: Ist die Frustrationstoleranzgrenze eines Kindes gering, bedeutet es, dass dieses Kind weniger in der Lage ist, Frust und Ärger auszuhalten bzw. zu ertragen. In unangenehmen Situationen reagieren die Kinder individuell. Die Einen lassen sich nicht unterkriegen und zeigen sich in dieser Situation locker und Andere dagegen rasten aus und zerstören beispielsweise ihr Spielzeug, fangen an zu schreien und werden bockig.

Auch Erwachsene haben eine Frustrationstoleranzgrenze

Auch Erwachsene haben eine Frustrationstoleranzgrenze – Einige sind stets die Ruhe in Person, Andere reagieren vorschnell über und gelangen schnell an ihre Grenzen, weil sie wohl schon in ihrer Kindheit nicht mit unangenehmen Situationen umgehen konnten?!

Sei es zum Beispiel ein Schulkamerad, der besser ist als man selbst, obwohl man doch sonst immer davon ausgegangen ist, der Beste zu sein: Man kann entweder ehrgeizig werden und diese Person als Vorbild nehmen, um noch besser zu werden oder man wird neidisch und gönnt diesem nur Schlechtes, stellt ihn öffentlich ohne Grund bloß und zeigt Ellebogen. Aus jeder Situation kann man entweder das Beste draus machen oder sich zum Negativen beeinflussen lassen.

Wenn man die Stärken des Kindes fördert, diesem hilft (aber nicht zu sehr helfen, sodass noch ein Maß an Selbstständigkeit vorhanden ist), dann kann das Kind selbst einschätzen, in welchen Gebieten es erfolgreich ist und in welchen es noch besser werden könnte, ohne dabei seinen Mitmenschen gegenüber unfair zu werden oder vorschnell auszurasten, wenn es mal nicht auf Anhieb gelingt.

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