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Warum stottern Kinder? Sollten Eltern jetzt reagieren?

kinder-erziehung-aktive-kinder-tv-mitschnitt-by-girlseite-deIm Vorschulalter kommt es hin und wieder dazu, dass Kinder zwischen drei und fünf Jahren anfangen zu stottern. Ist dies nur eine Phase oder bedarf es sofort einer logopädischen Behandlung?

Viele Kinder neigen dazu, zu stottern, doch als Elternteil sollte man nicht sofort in Panik geraten, denn in den meisten Fällen ist das Stottern doch nur eine harmlose Phase, die vier bis sechs Monate anhalten kann und von ganz alleine wieder verschwindet. Der Grund für das Stottern ist, dass sich die Kinder immer noch auf der Suche nach der richtigen Satzstruktur befinden und bei Satzunterbrechungen und Pausen in Gedanken über den gesagten Satz nachdenken und diesen planen. Sollte Ihr Kind jedoch länger als sechs Monate diese Phase durchleben, ist es ratsam einen Logopäden aufzusuchen.

Sprechpausen oder doch Stottern?

Als Elternteil kann man auch ohne logopädische Hilfe erkennen, ob das Kind wirklich stottert oder doch nur Sprechpausen verwendet, um das Gesagte zu vollenden. „Und dann…und dann…und dann“  müssen nämlich nicht direkt einen Stottervorgang wieder spiegeln, sondern deuten viel mehr darauf hin, dass das Kind beim Erzählen ins Stocken geraten ist und sich Gedanken macht. Experten gehen nämlich erst dann vom Stottern aus, wenn das Kind Schwierigkeiten hat, sich zu äußern und Grimassen schneidet oder unterstützende Kopf- und Armbewegungen macht, um es verständlicher zu machen. Auch Wiederholungen von Buchstaben oder Silben deuten auf ein Stottern hin, beispielsweise: „Wo-wo-wo-wohin gehen wir?“

Als Elternteile sollten Sie jedoch nicht voreilig reagieren, sondern Ihrem Kind Zeit lassen und es aussprechen lassen, anstatt Verbesserungsvorschläge zu machen oder sogar den Satz zu vervollständigen bzw. zu beenden. Setzen Sie ihr Kind nicht unter Druck, denn dann könnte Ihr Kind schnell das Gefühl haben, dass etwas nicht mit ihm stimmt und er ein Problem hat.

Meist ist es auch die eigene Intuition, die die Eltern dazu veranlässt, zum Logopäden zu gehen. 25 Prozent aller Kinder entwickeln dauerhaftes Stottern – je früher eine Behandlung begonnen, werden kann, desto besser sind die Ergebnisse. Bei einer Dauer von mehr als sechs Monate, in denen Ihr Kind mehr dazu neigt, zu stottern, anstatt Satzpausen zu machen, empfiehlt es sich, einen Logopäden um Rat zu bitten.

Sat.1 Frühstücksfernsehen – Endlich nicht mehr stottern

Olaf Specht stottert. Bisher hat nichts geholfen. Eine Hypnose soll nun Abhilfe schaffen.


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