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Archiv für die Kategorie „Schwangerschaft und Geburt“

Pucken: Empfehlenswert oder gefährlich?

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© by piqs.de / angle07

Pucken nennt man eine Methode, ein Baby in ein Tuch oder eine dünne Decke einzuwickeln, wobei die Arme eng am Körper liegen und kaum Bewegungsfreiheit bleibt.

Schon die alten Griechen puckten ihre Babys

Schon die alten Griechen haben diese Technik angewendet. In Zentralmexiko oder im Jemen sieht man es heute noch. Auch in Europa war es bis ins 19. Jahrhundert noch verbreitet und wurde teilweise bis zum 6. Lebensmonat des Babys angewendet.

Manche Hebammen enpfehlen diese Wickeltechnik, weil sich unruhige oder zu vermehrtem Schreien neigende Babys so besser beruhigen sollen.

Die Meinungen zum Pucken gehen weit auseinander

Doch die Meinungen über den Erfolg dieser Methode gehen weit auseinander. Kinder- und Jugendärzte warnen vor den Gefahren, denn das Pucken kann zu Hitzschlag und Dehydrierung führen, etwa an sehr heißen Tagen. Es kann dem Kind Nerven abklemmen, wenn zu fest gepuckt wird. Das Risiko für eine Hüftdysplasie wird erhöht (Fehlstellung des Hüftgelenkes) und  platte Hinterköpfe gefördert, weil nur die Diesen Beitrag weiterlesen »

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Studie besagt: Eine Million Säuglinge sterben am Tag ihrer Geburt

tv-mitschnitt-by-elternblognews-de-von-n24Nicht nur die Zahl ist erschreckend, auch der Zusatz, dass jeder zweite Todesfall verhindert werden könnte. Das sagt die Organisation „Save the Children“. Eine Studie soll laut Angaben belegen, dass mehr als eine Million Säuglinge in den ersten 24 Stunden ihres Lebens sterben, 2,9 Millionen Babys überleben den ersten Monat nicht. Diesen Bericht stellten „Save the Children“ in London vor. Sie appellieren, Maßnahmen zu ergreifen.

Mangelnde Versorgung?

Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2012. Frühgeburten, Komplikationen bei der Geburt und Infektionen sollen die Todesursachen sein. „Save the Children“ geht davon aus, dass die Hälfte der Fälle verhindert werden könnten, mit der richtigen Versorgung. Mit einer gerechten Versorgung von Säugling und Mutter.  „In zahlreichen Fällen können kleinere, aber wesentliche Eingriffe bedrohte Leben retten“, heißt es in dem Bericht. Das bedeutet, dass jährlich circa 40 Diesen Beitrag weiterlesen »

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Entspannungsgeschichte: Baby im Mutterleib

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© morgueFile.com / by grietgriet

Baby im Mutterleib

(eine Entspannungsgeschichte von Mutter zu Kind)

————————

Stell dir einmal vor, du bist noch ein Baby.

Du bist noch sehr klein. So klein, dass du noch in meinem Bauch lebst.

Hier drin, in meinem Bauch ist es wunderschön!

Es ist warm und weich… und du fühlst dich wohl und geborgen.

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Wehen – Wie fühlt sich das an? – Bericht einer Geburt

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© morgueFile.com / by grietgriet

Jede werdende Mutter, wird sich früher oder später mit dem Thema „Wehen“ und „Geburtsschmerz“ auseinandersetzen. Um ehrlich zu sein, kann man diesen Schmerz nicht beschreiben. Er ist für jede Frau anders. Eins ist aber sicher: Eine Geburt ohne Schmerzen, gibt es leider nicht.

Wie waren meine Wehen?

Meine erste Wehe setzte um 12.19 Uhr ein. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, jetzt geht es los! Alles zuvor gewesene, Senkwehen etc, waren pillepalle gegen diese massive Wehe. Der Schmerz ist mit nichts zu vergleichen, er kam wie eine gewaltige Welle über mich. Eine wirkliche Schmerzlokalisation konnte ich auch nicht ausmachen, er war einfach da und traf mich völlig unvorbereitet.

Einen Geburtsvorbereitungskurs habe ich nicht gemacht. Ich bin auch weiterhin der Meinung, dass dieser mir in dieser Situation nicht geholfen hätte. Die Atemtechnik, habe ich Diesen Beitrag weiterlesen »

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Babyblues – wenn die Hormone nach der Geburt verrückt spielen.

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© morgueFile.com / by grietgriet

Direkt nach der Entbindung ist jede Frau einfach nur glücklich ihr Kind auf dem Arm zu halten.  Die Glückshormone lassen einer junge Mutter jeden Schmerz und jede Anstrengung der Geburt schlichtweg vergessen. Aber dieses Hochgefühl hält nur wenige Tage an und die hormonelle Umstellung nach der Geburt, lassen jede Mutter mehr oder weniger in ein kleines emotionales Loch fallen.

Der Babyblues, der auch Heultage genannt wird ist etwas ganz Normales und hat nichts mit mangelnder Mutterliebe oder Ähnlichem zu tun. Er ist schlichtweg eine direkte Folge der hormonellen Umstellung und dem wachsenden Bewusstsein, dass jetzt nichts mehr so ist, wie es vor einigen Tagen noch war. Der Alltag kehrt ein und die kurzen Nächte fordern ihren ersten Tribut. Im Normalfall gehen diese Heultage nach wenigen Tagen vorbei ohne dass zu Medikamenten oder ähnlichem gegriffen werden muss. Etwas Ruhe und Zeit sich an die neue Situation zu gewöhnen reichen in der Regel vollkommen aus.

Anders sieht es jedoch aus, wenn der Babyblues nicht vorbei geht und die junge Mutter die ersten Anzeichen einer Depression, wie beispielsweise Versagensängsten, zeigt oder den Alltag nicht mehr bewältigen kann. In einem solchen Fall sollte umgehend die Hebamme oder der Gynäkologe informiert werden, die bei Verdacht auf eine behandlungsbedürftige Wochenbettdepression die richtigen und schnell helfenden Wege einleiten können.

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Verkalkte Plazenta – was bedeutet das?

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© morgueFile.com / by grietgriet

An alle Leserinnen und Leser erstmal ein frohes neues Jahr!

Mein heutiges Thema befasst sich mit der Plazenta. Bei meinem vorletztem FA Termin wurde eine starke Verkalkung der Plazenta festgestellt.

Das eine Plazenta im Laufe einer Schwangerschaft, insbesondere zum Ende hin, verkalkt, ist vollkommen normal. Sie hat eben nur eine Lebensdauer von 40 Wochen und ist nach dem Ablauf dieser Zeit einfach „zu alt“.

Tritt dieser Verkalkung allerdings schon sehr früh auf, muss der zuständige Frauenarzt dringend die Versorgung des Kindes überprüfen. In der Regel wird dann eine Doppler-Untersuchung gemacht.

Mein FA bestellt mich nun wöchentlich ein, um die Versorgung meines Kindes engmaschig zu kontrollieren. Im Fall der Fälle, also das mein kleiner nicht mehr ausreichend durch die Plazenta versorgt wird, muss er wohl eher geholt werden.

Was solltet ihr beachten?

Das Rauchen und auch der Genuss von Alkohol in der Schwangerschaft nicht gesund ist, sollte jeder werdenden Mutter bewusst sein. Eine Verkalkung der Plazenta wird durch diese Faktoren natürlich verstärkt. Ich bin Nicht-Raucher und trotzdem kam es zu einer Verkalkung. Falls ihr raucht oder Alkohol konsumiert, sprecht darüber dringend mit eurem FA. So kann er eure Plazenta besser im Auge behalten und sieht auch die notwendig einer regelmäßigen Kontrolle.

 

 

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Placenta praevia – Blutungen in der Schwangerschaft

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© Wikipedia / by Sigrid de Rooij

Wer in seiner Schwangerschaft unter Blutungen leidet, sollte immer schnellstmöglich den Frauenarzt aufsuchen. Eine Ursache könnte eine Placenta praevia sein.

Hierbei handelt es sich um eine tief sitzende Placenta, der Mutterkuchen versperrt ganz oder teilweise den Geburtsweg. Dieses Phänomen ist laut meinem Frauenarzt gar nicht so selten, in jeder dritten Schwangerschaft soll dies vorkommen.

Bei mir wurde die Placenta praevia bereits in der 16 SSW „diagnostistiziert“. Im Normalfall spricht man hier noch nicht von einer Placenta praevia, da sich diese durch das Wachstum des Kindes im laufe der Schwangerschaft noch nach oben ziehen kann.

Blutungen sind keine Seltenheit. Solange es eher dunkelrotes Blut ist, ähnlich des Menstruationsblutes, und der Abgang ohne Schmerzen, der Bauch weich und nicht druckempfindlich ist, braucht ihr aber nicht gleich in Panik zu verfallen. Natürlich sollte jede Blutung durch den FA abgeklärt werden, daher schnell einen Termin machen.

Der Mutterkuchen kann in unterschiedlicher Art und Weise den Geburtskanal versperren.
Komplett:

Dann spricht man von einer Placenta praevia totalis, eine vaginale Geburt ist nicht möglich und schon bei geringer Wehentätigkeit kann es zu lebengefährlichen Blutungen kommen.

Teilweise:

Placenta praevia partialis, der Muttermund ist teilweise von der Placenta bedeckt. Eine vaginale Geburt ist hierbei aufgrund des Risikos von Blutungen dringend abzuraten.

Placenta praevia marginalis, das Placentagewebe erreicht den inneren Muttermund. Eine vaginale Entbindung ist möglich allerdings immer in Abhängigkeit vom kindlichen und mütterlichen Allgemeinzustands

Eigene Erfahrung mit Placenta praevia:

Schlimm sind die Blutungen, gerade wenn sie auftreten und man zuvor noch keine Diagnose erhalten hatte. Bei mir kam es mehrfach zu Blutungen, teilweise waren diese sogar sehr heftig und ich merkte wie das Blut aus mir raus lief. Trotzdem war mit dem Baby, zum Glück alles in Ordnung.
Im Laufe der Schwangerschaft rutschte die Placenta auch immer ein Stück höher, so das ich höchstwahrscheinlich ganz normal Entbinden kann. *freu*
Auf Geschlechtsverkehr sollte bei einer Placenta praevia verzichtet werden. Auch Baden wird von einigen Ärzten nicht empfohlen.

 

 

 

 

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Zahnpflege in der Schwangerschaft

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© piqs.de / Heinz Hasselberg, Steinfurt

Eine gute Zahnpflege ist besonders während der Schwangerschaft sehr wichtig. Da Infektionen im Mundbereich auch die inneren Organe schädigt und zu Frühgeburten führen kann.

Kinder benötigen in den 9 Monaten im Bauch ca. 30 gr Calcium. Da diese aus dem Mutterkörper genommen werden, kann es leicht zu Mangelerscheinungen kommen. In der Schwangerschaft trritt auch häufig Zahnfeischbluten auf. Das kommt daher, dass die Blutmenge sich erhöht und das Zahnfleisch wesentlich sensibler ist als zuvor. Dadurch kann es zu Infektionen kommen. Um das zu vermeiden, können sie einfach viele Milchproduckte zu sich nehmen und regelmäßig zum Zahnarzt gehen. Noch besser ist es, wenn sie vor der Schwangerschaft zum Zahnarzt gehen und sich auf Schwachstellen im Mundbereich absuchen lassen. Die beste Methode ist es nach dem Verzehr von Schockolade oder anderen Süßigkeiten die Zähne zu putzen, eine weichere Zahnbürste zu nehmen und regelmäßig Mundwasser zu benutzen. Wenn sie all das hier vor- und während der Schwangerschaft beachten, müssen sie sich keine Sorgen um sie und ihr Kind machen.
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Montagsserie: Schwangerschaft (erster Monat)

Der erste Monat (1.-4. Woche)

Nur wenige Stunden nach der Verschmelzung teilt sich die befruchtete Eizelle schon. Nach 4-5 Tagen erreicht der kleine Zellklumpen die Gebärmutter. Nach gut 10 Tagen, inzwischen besteht das Häufchen schon aus vielen hundert Zellen, nistet es sich in der Gebärmutterschleimhaut ein. Von nun an ist das kleine Wesen mit seiner Mutter für die zukünftigen 9 Monate verschmolzen. Es bekommt alles was es braucht durch den Körper der Mutter. Diesen Beitrag weiterlesen »

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Montagsserie: Schwangerschaft – erste Anzeichen

Die Pille ist abgesetzt (oder auch nicht) und irgendwie hat man so eine Ahnung.

Viele Frauen ahnen schon sehr früh, dass sie schwanger sind.
Irgendetwas stimmt mit dem eigenen Körper nicht.

Eine Woche nach der Befruchtung steigt der Progesteronspiegel massiv.
Viele Frauen haben empfindliche Brüste, zum Teil sogar Schmerzen, auch der Unterleib kann ziehen und drücken, als bekäme man die Periode.
Bei einigen tritt nun auch schon die typische Morgenübelkeit auf.
Auch große Erschöpfung kann ein Anzeichen sein. Diesen Beitrag weiterlesen »

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