Elterngeld – Vätermonate sind verfassungskonform – Elternzeit – Erziehungsgeld

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© morgueFile.com / by taliesin

Als zu starken Eingriff in die Entscheidungsfreiheit der Familie, hat das Landessozialgericht Niedersachsen vor kurzem die Praxis der Vätermonate während der Erziehungszeit in Frage gestellt. Jetzt entschied das Bundesverfassungsgericht das die gängige Praxis mit der Verfassung vereinbar ist.

Derzeit ist die Regelung so, dass Eltern nur dann 14 Monate Elterngeld erhalten, wenn beide Partein für die Betreuung ihres Kindes eine berufliche Auszeit einlegen. Dem Vater stehen dabei 2 Monate zur Verfügung.  Beantragt aber nur einer der Elternteile Elterngeld, so wird die Förderung nur 12 Monate lang gezahlt. Ausgenommen von dieser Regelung sind alleinerziehende, ihnen stehen 14 Monate zu.

Die Anfrage des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen wurde wegen unzureichender Begründung von den Richtern als unzulässig abgewiesen. Das Landessozialgericht hielt die Regelung für einen nicht gerechtfertigten Eingriff in den Schutz von Ehe und Familie. Sie bezogen sich dabei auf den Fall eines Paares, dessen Sohn 2007 als Frühchen zur Welt kam und mehr Betreuung und Fürsorge seitens der Mutter benötigte. Ein Wechsel der Hauptbezugsperson wäre schädlich gewesen, hieß es.

Das Bundesverfassungsgericht rügte das Sozialgericht. Es habe sich hauptsächlich mit negativen Aspekten der Partnermonate befasst und nicht damit, dass die Regelung Väter ermutigen soll, Elternzeit zu nehmen. Auch nicht das sich die Rollenverhältnisse im Wandel der Zeit verändert haben und Frauen inzwischen deutlich bessere Aufstiegschancen im Beruf haben.
Es ist nicht mehr nötig in den veralteten Rollensystem zu leben.



Nicht in die Erziehung einmischen

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© piqs.de / HobbyFotograf

Was ich in letzter Zeit gelernt habe, das man sich nie in die Erziehung anderer Eltern einmischen soll. Selbst ich wurde wieder mal so ein Opfer. Bis zu seinem dritten Lebensjahr soll unser Sohn so wenig wie möglich Zucker zu sich nehmen. Ganz kann man es leider nicht verhindern. Es gibt strikt keine Kuchen und kein Eis. Er kennt es auch nicht und verlangt auch nicht danach. Dafür bekommt er tolles Obst. Aus Trotz weil er etwas nicht bekam, schrie er wie verrückt. Was machen da die lieben Mitmenschen – sie meinen sofort er hat Hunger und das er deswegen weint. Schon kam ein guter Bekannter mit einem Eis an, selbst Opa von 2 Enkel, und wollt es ihm geben. Ich dachte nur ich spinne. Ich weiß nicht wie oft ich das schon jedem gesagt habe, das er das nicht kriegt. Aber immer wieder ist es so. Dann schauen sie dich komisch an wenn man es ablehnt. Man kann doch vorher wenigstens fragen. Ich verstehe es in der heutigen Zeit von Übergewichtigen nicht warum ich als Mutter die auf gesunde Ernährung achtet, immer und immer wieder erklären muss, warum er so was eben nicht bekommt.Wenn aber ein Kind auf etwas eine Allergie hat, dann akzeptieren sie das doch auch.



Ernährungsfallen

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© piqs.de / heffer

Seit der Geburt unseres Sohnes achten wir sehr darauf was seine Ernährung angeht.Wir wollen alles richtig machen. Wir studieren bei jedem sog. Kinderlebensmittel die Inhaltsangaben und sind schon fast die wahren Experten. Wenn es darum geht welches nun gesund ist und welches eben nicht. Von Anfang wurde der Brei selbst gekocht – bis auf ein paar Ausnahmen z.B. für unterwegs gab es Gläschen, da sie besser haltbarer waren. Das schlimmste ist aber immer noch der immense Zuckergehalt bei den Fertigprodukten, der sich unter anderem unter Wörtern, wie Maltodextrin verbergen. Selbst ich bin bei solchen Sachen schon oft hereingefallen. Ein gutes Beispiel ist da der Zwieback. Von Kindesbeinen an wurde mir suggeriert Zwieback sei gesund. Nun verglich ich einen reinen Kinderzwieback in Kinderhandgröße mit einem Normalen. Eigentlich würde man ja denken in den Kindersachen steckt mehr Zucker, aber ich wurde eines besseren belehrt. Im herkömmlichen Zwieback fand sich eine Reihe von Zutaten: Zucker, Traubenzucker, Maltodextrin usw. im Vergleich zum Kinderzwieback der nur ein Art von Zucker enthielt. Was ich nicht für möglich gehalten habe.

 



Schnuller was ist das?

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© piqs.de / Steffii x3

In unserem Haushalt gibt es keine Schnuller. Es wird uns von allen Mitmenschen suggeriert das Babys Schnuller brauchen. Es ist anscheinend Mode geworden, das Babys nicht schreien dürfen bzw. ohne Schnuller nicht beruhigt werden können. Das stimmt so nicht. Unser Sohn hat uns da eines besseren belehrt. Auch wir dachten das es ohne nicht geht. Er hat von Anfang an seinen Schnuller z.B. beim Einschlafen nie angenommen, sondern gleich wieder ausgespuckt. Das Geschrei was darauf meist gefolgt ist, kann getrost ausgehalten werden. Nach etwa 5 Minuten hat er sich selbst beruhigt und ist eingeschlafen. Auch finde ich sehen Babys ohne Schnuller einfach schöner aus. Da sieht man besser das hübsche Gesicht. Unserer mag es auch nicht bei anderen Babys. Kaum sieht er einen Schnuller, sofort muss er ihn aus dem Mund des anderen Babys ziehen. Der Nachteil allerdings ist, wie bei uns z.B., das er jetzt im Alter von 24 Monaten ständig bei Aufregung seinen Daumen nun  in den Mund nimmt. Das wird aber von uns sofort unterbunden. Da es sein kann das sich die Zähne verformen.

 



Eindeutig zuviel Spielzeug

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© piqs.de / Gaetan Lee

Alle 6 Monate sehe ich das Spielzeug meines kleinen Sohnes durch. Was für sein Alter nicht mehr geeignet ist und vielleicht später mal an andere Kinder weitergegeben werden kann. Mich erschreckt es hierbei immer wieder, wie viel Spielzeug er als 2 Jähriger schon besitzt. Alles was sein kleines Herz begehrt Autos, Kuscheltiere, Lego, Lernspielzeug etc. etc. Da fragt man sich oft, wie wir damals als Kinder nur mit so wenig ausgekommen sind. Schuld daran ist vieles. Statt das man aufpasst das es nur an bestimmten Tagen Geschenke gibt, wird das Meiste bereits unterm Jahr gekauft. Auch ich ertappe mich oft dabei, das ich beim Einkaufen oft in der Spielzeugabteilung stehe und nach neuem Spielzeug schaue. Obwohl mehr als genug zu hause herumsteht. Letztendlich wird es dann gekauft.  Nur weil es mir selber so gut gefällt und denke, das er es brauchen kann. Die Konsumsucht lässt grüßen. Die Werbung trägt dazu ein kleines Stück bei.

 



Plötzlicher Kindstod – so schläft euer Baby sicher

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© by piqs.de / angle07

Im ersten Lebensjahr unserer Kleinen Lieblinge, ist die häufigste Todesursache der Plötzliche Kindstod. So könnt ihr euer Baby schützen.
Warum sterben die Kinder?

Es passiert meist nachts, unvorhersehbar und unbemerkt. Das Baby schläft ein und hört ganz plötzlich auf zu. Der Atemreflex setzt einfach aus.
Welche Kinder sind betroffen?

Um den hundersten Lebenstag herum ist das Risiko am höchsten. Hier fangen die Babys an, sich mehr zu bewegen, drehen sich aber gelangen vielleicht nicht zurück in Rückenlage. Sie greifen nach der Decke, können sie aber eventuell nicht von Nase und Mund stoßen. So kann das Babybett schnell zur tödlichen Falle werden. Von Geburt an, steigt das Risiko eines plötzlichen Kindstodes langsam an bis zum hundertsten Lebenstag. Danach sinkt es wieder. Ab dem 10 Monat, ist der plötzliche Kindstod sehr selten.

Jungen sind laut Statistiken häufiger betroffen. Mehrlings- und Frühgeburten zahlen zur Risikogruppe. Kinder von Müttern mit Drogenkonsum in der Schwangerschaft, sowie vorangegangene schwere Infekte des Kindes begünstigen den plötzliche Kindstod. Besonders häufig geschied der Kindstod in den Wintermonaten und während Infektwellen. Ebenso gehören Kinder von Eltern, die nicht ausreichend über präventive Maßnahmen informiert sind zur Risikogruppe.

Die Risikofaktoren

Schlafen in Bauchlage
Verrauchte Räume / Wohnungen
zu warme Kleidung, zu warme Zimmer (ca 16 -18°C sind ausreichend)
Schlafen mit schweren Decken oder Kissen, besser Schlafsack benutzen
Rauchen in der Schwangerschaft
Präventionsmaßnahmen

Optimale Schlafsituation

Legt euer Baby in Rückenlage und in einem Schlafsack zum Schlafen. Auf Kopfkissen und Decke verzichten! Im Sommer könnt ihr leichte Sommerschlafsäcke verwenden. Während des Schlafens sämmtliche Kuscheltiere, Spielzeuge etc. aus dem Bettchen entfernen, auch wenn es noch so niedlich aussieht wie euer Kind den Teddy umklammert. Er könnte zur tödlichen Falle werden!

Raumluft

NICHT RAUCHEN!!! Haltet Wohn- und insbesondere die Schlafräume rauchfrei!

Auf die richtige Temperatur achten. 16 -18°C reichen zum schlafen vollkommen.

Ernährung

Stillen. Ja richtig gelesen. Stillen hilft das Risiko eines plötzlichen Kindstods zu mindern. Zum einen, weil gestillte Kinder in der Nacht leichter und öfter aufwachen, zum anderen ist ihr Immunsystem besser geschützt vor riskanten Infekten.

Co-Sleeping

Einige Experten sind der Meinung das dass gemeinsame Schlafen von Eltern und Kind in einem Bett das Risiko des Plötzlichen Kindstods verringert. Der Schlaf- und Atemrhythmus des Kindes passt sich dem der Mutter, oder des Vaters an, wenn beide nebeneinander schlafen. Außerdem verhindert das gemeinsame schlafen, zu lange Tiefschlafphasen und Mütter können sofort auf die veränderte Atmung des Säuglings reagieren.
Andere Experten sind gegenteiliger Meinung. Durch die Körperwärme der Eltern kann es zu Überhitzung kommen. Die Decken und Kissen, bilden eine hohe Risikofalle. Bei Alkohol- oder Zigarettenkonsum, sollte das Baby keinesfalls mit euch das Bett teilen.
Ein Beibett ist hier die perfekte Lösung!

Übung macht den Meister

Im wachen Zustand, solltet ihr mit eurem Baby immer wieder die Bauchlage üben und trainieren.



Kleinkindmilch

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© piqs.de / Singa

Heute las ich in meinem AOK Magazin folgenden Satz:

„Experten sehen keinen Vorteil in spezieller Kleinkindmilch. Im Gegenteil: Der Mix aus Wasser und Molkepulver enthält viel Zucker und ist oft aromatisiert. Billiger und gesünder ist einfache Kuhmilch.“

Ist das komisch, das sie erst jetzt darauf gekommen sind, die lieben Experten. So was aber auch. Seit Geburt unseres Sohnes achten wir ganz genau auf die Inhaltsangaben bei Babymilch und Kleinkindmilch. Seit seinem 9 Monat trinkt er nur noch Kuhmilch. Die Folgemilch verweigert er strikt, geschadet hat es ihm bisher nicht.  Er ist direkt schon ein Milchfanatiker. Dieser Satz im Magazin hat mich nun wiedermal bestärkt, dass wir bis jetzt alles richtig machen mit unserem Sohnemann. Auch wenn wir von manchen Leuten doof angesehen werden, wenn unser Kleiner keine Folgemilch trinkt. Er verlangt danach nicht und braucht das halt einfach nicht. Ich denke das Babys oder Kleinkinder irgendwie eine Instinkt haben, was sie brauchen oder auch nicht.



Raus aus dem Babyalltag

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© piqs.de / Gordon Ryan

Vor 10 Monaten bekam ich unser erstes Kind. Am Anfang dachte ich toll, jetzt bist du zu Hause endlich mal eine Auszeit von der Arbeit. Wie heißt es immer so schön: „Nah biste im Erziehungsurlaub?“ Sehr schnell habe ich gemerkt, dass ich von Urlaub meilenweit entfernt bin. Urlaub bedeutete für mich immer mich mit Freunden zum Frühstück in einem Café treffen, Schwimmen oder ins Kino gehen, jetzt bedeutete der “Erziehungsurlaub“ Windeln wechseln, füttern, spazieren gehen, sich ums Haus kümmern usw. Meine Vorstellung von meiner Zeit zu Hause sah anders aus. Doch dann traf ich bei einem Spaziergang eine alte Bekannte und die brachte mich auf eine tolle Idee. Jetzt gehe ich einmal die Woche zum Babyschwimmen und das macht nicht nur mir sondern auch meinem Sohn eine Menge Spaß. Ich sehe andere Mütter und kann mich mit ihnen austauschen und mein Sohn lernt spielerisch das Element Wasser kennen. Außerdem bin ich so noch in eine Aqua- Fitness- Gruppe geklommen, wo nicht alle von Babys reden, weil alle Altersgruppen vertreten sind. Das ist immer eine sehr schöne Abwechslung für mich.



Zahnpflege in der Schwangerschaft

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© piqs.de / Heinz Hasselberg, Steinfurt

Eine gute Zahnpflege ist besonders während der Schwangerschaft sehr wichtig. Da Infektionen im Mundbereich auch die inneren Organe schädigt und zu Frühgeburten führen kann.

Kinder benötigen in den 9 Monaten im Bauch ca. 30 gr Calcium. Da diese aus dem Mutterkörper genommen werden, kann es leicht zu Mangelerscheinungen kommen. In der Schwangerschaft trritt auch häufig Zahnfeischbluten auf. Das kommt daher, dass die Blutmenge sich erhöht und das Zahnfleisch wesentlich sensibler ist als zuvor. Dadurch kann es zu Infektionen kommen. Um das zu vermeiden, können sie einfach viele Milchproduckte zu sich nehmen und regelmäßig zum Zahnarzt gehen. Noch besser ist es, wenn sie vor der Schwangerschaft zum Zahnarzt gehen und sich auf Schwachstellen im Mundbereich absuchen lassen. Die beste Methode ist es nach dem Verzehr von Schockolade oder anderen Süßigkeiten die Zähne zu putzen, eine weichere Zahnbürste zu nehmen und regelmäßig Mundwasser zu benutzen. Wenn sie all das hier vor- und während der Schwangerschaft beachten, müssen sie sich keine Sorgen um sie und ihr Kind machen.


Der erste Tag im Kindergarten

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© piqs.de / wolke88

Wenn man als Kind von der Mutter geweckt wird, obwohl das nicht üblich ist, weiß man:
Jetzt geht man in den Kindergarten!
Als mein Kind Maximilian zum ersten Mal in den Kindergarten
ging war er ganz aufgeregt und zappelig.
Mir aber war etwas mulmig, denn Maxi wurde langsam
selbstsändig und an dem Schnuppertag hatte ich das Gefühl,
dass er sich etwas unwohl fühlte. Mir gingen Fragen durch den Kopf:
Ist er schon bereit?
Wird er sich einleben? Und Freunde finden?
Ich war froh, dass meine Große auch in dem selben Kindergarten gewesen war und
ich die Betreuerinnen schon kannte.
Auch, dass ich beim Tag der offenen Tür da war beruhigte mich, denn nun kannte ich
schon alles und auch die gefährlichen Stellen. Ich kann anderen Müttern nur
empfehlen ihrem Kind zu vertrauen und nicht allzu viel Angst zu machen.
Selbst wenn uns der Abschied fiel, erzählte mir Maxi danach sehr viel von neuen Freunden.

Als Tipps an andere Mütter:

- Haben sie Vertrauen in ihr Kind.
- Machen sie sich mit dem Gebäude bekannt.
- Zeigen sie nicht wenn ihnen die Verabschiedung schwer fällt, das macht das Kind nur noch unsicherer.
- Gehen sie zum Schnuppertag und zum Tag der offenen Tür.